Führung aus dem Sein

by Nohila ·

fotolia_134181702Was ist meine Aufgabe? Vor einiger Zeit hatte ich das Gefühl, das meine bisherige Aufgabe überflüssig geworden war. Die Zeit hat sich weiter entwickelt, die Bedürfnisse und das, was gebraucht wird auch.

Was ist nun meine Aufgabe, habe ich mich gefragt?

Ich habe eine Übung gemacht, die ich schon oft mit anderen Menschen in meinen soulbusiness Workshops gemacht hatte. Ich habe mich innerlich auf eine Bühne gestellt und geschaut, welche Menschen im Publikum auftauchen, wenn ich mein Licht ausdehne. Dann habe ich sie gefragt, was sie von mir wollen.
„Wir möchten von dir wissen, wie man mit dem, was wir wissen, bewegt und führt.“ war die Antwort.

Das nehme ich zum Anlass, um jetzt mal darüber zu schreiben:

Wir führen mehr über unser Sein, als über unser Tun. Die größte Inspiration für andere, ist unser Bewusstsein, aus dem wir schöpfen, aus dem wir denken, fühlen und handeln.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, indem der andere sich gesehen fühlt.

Ich führe, in dem ich einen Raum öffne, indem der andere seinen Weg erkennen kann.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, der das beinhaltet, was der andere braucht, um bei sich anzukommen.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, indem, der andere das bekommt, was er braucht, um sich zu bewegen.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, indem, der andere mit seiner eigenen Wahrheit in Kontakt kommt.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, indem die Welt des anderen sichtbar wird.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, indem der andere Richtung in sich selber findet.

Ich führe, indem ich einen Raum öffne, der den anderen mit seinem eigenen Ziel verbindet.

Ich führe, indem ich mich meiner inneren Führung hingebe.

Ich führe, indem ich leer bin, um wahrzunehmen, was es braucht.

Ich führe, indem ich offen bin, um den Fluss des anderen wahrzunehmen.

Ich führe, indem ich über mein eins sein mit mir, anderen Inspiration bin.

Ich führe, in dem die Weisheit, die aus meiner Leere auftaucht, zur Verfügung stelle.

Ich führe, indem ich mich zurück nehme, um die Welt des anderen zu verstehen.

Ich führe, indem ich eins bin mit meinem Ziel.

Ich führe, indem ich alles umarme, was mir begegnet, um ihm Richtung zu geben.

Ich führe, indem ich mich ausdehne und meine Präsenz sprechen lasse.

Ich führe, indem ich mein Licht in den Dienst stelle.

Wenn ich führe, erlebe ich mich selber. Ich erlebe mich in meiner Qualität, in dem, was ich zu schenken habe. Für mich dient Führung immer dem Zweck, den anderen mit seiner eigenen Führung in Kontakt zu bringen.

Meine Vision von Führung

In meiner Ausbildung zum Conscious Coach lehre ich aus einem Bewusstsein der Einheit, in ein Bewusstsein der Einheit zu führen.

Führung entsteht hier aus einem Raum des Bewusstseins über die eigene Vollständigkeit. Bin ich mir meiner eigenen Vollständigkeit bewußt, kann ich andere in ihre Vollständigkeit begleiten.

In unserer Einheit mit allem, fühlen sich andere gesehen und wollen uns folgen. In unserer Einheit mit allem, entsteht in uns ein Bewusstsein, das in anderen die Sehnsucht, nach ihrer eigenen Vollständigkeit weckt. In unserem Bewusstsein der Einheit mit allem, gibt es nichts mehr zu erreichen, denn alles ist bereits da. Wir erwecken ein Bewusstsein darüber, das uns alles jederzeit zur Verfügung steht und bringen mit den Aspekten in Verbindung, die die Einheit im anderen bewußt machen.

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by Nohila ·

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